Olgas Seite für Lehrkräfte
Neurodivergenz im Klassenzimmer
Wissen und Ideen für deinen Unterricht, damit nicht nur neurodivergente Schülerinnen und Schüler gut lernen können. Denn davon profitieren alle. Von der Grundschule bis zur Oberstufe.
Ich arbeite als Sonderpädagogin im Einzelunterricht und im Distanzunterricht.


Was bedeutet Neurodivergenz im Klassenzimmer?
Neurodivergenz bedeutet im Schulalltag oft erst einmal Aufregung.
Kein ruhiger Unterricht mehr. Schülerinnen und Schüler werden nicht aufgefangen. Das Schulsystem ist nicht mehr das, was es war.
Neurodivergenz beschreibt Unterschiede darin, wie Menschen wahrnehmen, denken, lernen, sich konzentrieren und ihre Umwelt verarbeiten.
Diese Unterschiede zeigen sich bei jedem Menschen anders. Sie sind keine einfache Erklärung für jedes Verhalten.

Warum diese Seite entstanden ist
Ich möchte weitergeben, was in unserem Unterricht wirklich geholfen hat.
Die Seite soll dir helfen, Schülerinnen und Schüler nicht auf eine Diagnose zu reduzieren, genauer hinzusehen und Unterricht passender zu gestalten.
Mir ist wichtig, dass Stärken sichtbar bleiben. Gleichzeitig dürfen Belastungen und Barrieren ihren Platz haben.
Ich verbinde Fachwissen mit Erfahrungen aus meiner Arbeit.
Was du hier findest
NeurodivergenzWas es ist, was nicht, und jedes Thema als Blatt zum Ausdrucken.
LehrerportalEin freier Bereich mit Blättern zum Ausdrucken und ein Bezahlbereich, der zu jedem Thema tiefer geht.
Lerntier-CheckProbier ihn selbst aus und hol ihn dir dann für deine Klasse.
BlogArtikel und Vorlagen für deinen Schulalltag.
Meine Meinung
Warum unser Schulsystem nicht mehr trägt
Unsere Schule ist in ihren Grundzügen über 200 Jahre alt. Sie wurde für eine Zeit gebaut, in der Schülerinnen und Schüler still sitzen, zuhören und funktionieren sollten.
Die Schülerinnen und Schüler von heute wachsen mit Social Media, Internet und jetzt mit KI auf. Sie werden anders erzogen, sie bringen andere Fragen und andere Bedürfnisse mit.
Und die Lehrkräfte? Viele sind überfordert. Nicht, weil sie es nicht können, sondern weil ein Mensch allein nicht so vielen verschiedenen Bedürfnissen gleichzeitig gerecht werden kann.
Richard David Precht hat das schon vor Jahren deutlich gesagt. Ich erlebe es jeden Tag.
Wir haben gar keine andere Chance, als im Kleinen anzufangen. Eine große Reform wird es so schnell nicht geben. Mir ist wichtig, dass wir jetzt sehen, was wir tun können: im eigenen Klassenzimmer. Genau dafür gibt es diese Seite.
